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Deborah Gerbig

Deborah Gerbig

Deborah

Mitte Oktober arbeitet Deborah einen Tag im Homeoffice. Auf ihrem Schreibtisch stehen ihr Laptop, ein Monitor und eine dampfende Tasse Tee. Auf den Bildschirmen sind jede Menge Excel-Spalten und Namen zu sehen. Sie arbeitet am Dienstplan für Dezember. Alle Daten aus Urlaubswünschen, Weihnachtsfeierzusagen und Schichttausch zusammenzubringen, ist echte Konzentrationsarbeit.

Draußen scheint noch die goldene Herbstsonne. Die Temperaturen bewegen sich im zweistelligen Bereich. Warum also schon der Plan für Dezember? „Gerade rund um Weihnachten wollen alle Kolleginnen und Kollegen rechtzeitig wissen, wann sie arbeiten und wann sie frei haben. Für Schulungen und Alltagsarbeit muss ich mir in den nächsten Wochen Zeit nehmen. Das wird sonst knapp. “

Ein KI-Tool hilft ihr zwar, aber die Feinarbeit bleibt bei ihr. Im Hintergrund schallt leise Musik durch ihre Wohnung. Zwischendurch muss sie kurz aufs Sofa, um, wie sie lachend sagt, den „Kopf zu entlüften“. Bis 15 Uhr plant sie, nichts anderes zu machen, als sich um die Dienstplanung für Dezember zu kümmern.

Deborah (oder „Debby“, wie sie alle nennen) hat ursprünglich Fahrgäste einer französischen Bahngesellschaft in Düsseldorf beraten. Als diese die internationalen Kundencenter schloss, freute sich die TDV über ihr Talent. Um ihrer Vorgesetzten die Arbeit zu erleichtern, soll Debby bald die ersten Dienstpläne für ihre Verkaufsstelle schreiben. Neben ihrem Organisationstalent fiel auch ihr Wissen über den Fernverkehr auf. Fortan schulte sie ihre Kolleginnen und Kollegen in ganz Deutschland, auch über ihre Projektgrenze hinaus, obwohl sie es eigentlich nicht mochte, vor vielen Leuten zu reden. Doch die TDV kitzelte ihre Qualitäten erst aus ihr heraus. Heute ist sie Teamleiterin und verantwortet rund 30 Mitarbeitende in sechs Kundencentern. Sie ist eine der Ersten, die diese Rolle in der TDV übernommen haben.

Ein reiner Bürojob wäre nichts für sie: „Ich muss Menschen sehen“, sagt sie. Deshalb übernimmt sie auch heute noch regelmäßig Schichten im Kundencenter. „Das hält mich nah an der Realität. Und ganz ehrlich: Wie will ich anderen Mitarbeitenden Tipps geben, wenn ich ihren Job nicht mehr kenne?“ „Wenn Katy Perry ruft, kann ich leider keine Schicht am Schalter übernehmen“, gibt sie zu. Bis zu 20 Konzerte im Jahr besucht sie. Darunter auch internationale Shows in London, Amsterdam oder Utrecht. Ihr persönlicher Rekord: drei Konzerte in vier Tagen.

So ambitioniert wie in der Musik geht sie auch an ihre Arbeit. Gemeinsam mit einem weiteren Kollegen hat sie sich zum Ziel gesetzt, alle zwei Wochen die sechs Kundencenter im Rhein-Ruhr-Gebiet zu besuchen. Sie hört zu, unterstützt und löst kleine und große Themen direkt vor Ort. „Meine Kolleginnen und Kollegen sollen mich persönlich kennen. Das gehört zu unserem Verständnis im Unternehmen.“

Und genau das macht sie aus:** Sie ist ein echtes Gesicht des Transdev Vertrieb.**