
Was passiert, wenn jemand nicht nur an einem Produkt arbeitet, sondern es jeden Tag selbst lebt? Für Heidi ist das Deutschlandticket nicht einfach ein Projekt. Es ist Leidenschaft und ein Stück Zukunft für den öffentlichen Verkehr.
Gemeinsam mit ihrem Team sorgt Heidi dafür, dass jeden Monat hunderttausende Abonnentinnen und Abonnenten ihr Deutschlandticket rechtzeitig erhalten. Damit sie morgens zur Arbeit kommen, am Nachmittag zu ihren Hobbys fahren und am Abend wieder nach Hause. Was für die Nutzerinnen und Nutzer einfach wirkt, ist im Hintergrund ein komplexes Zusammenspiel aus Technik, Kundenservice, Kommunikation und Produktentwicklung.
Sie trägt ihren Anteil dazu bei, indem sie Inhalte für Blog und Newsletter schreibt, Kundenanfragen beantwortet, Prozesse analysiert und gleichzeitig eines der innovativsten Themen im Team vorantreibt: den Einsatz von KI im Kundensupport. Zehntausende Anfragen hat sie in den vergangenen Jahren selbst bearbeitet. Nicht nur, um den Kundinnen und Kunden direkt zu helfen, sondern auch, um die KI zu trainieren, die das Team unterstützt. Das Wissen aus diesen Antworten fließt kontinuierlich in eine wachsende Wissensdatenbank ein. So können Anfragen automatisch sortiert werden, Antwortvorschläge entstehen oder einfache Anliegen direkt automatisiert gelöst werden. Hier gibt es mit dem richtigen Training der künstlichen Assistenten immer noch ein paar Prozentpunkte Effizienz herauszuholen.
Lange bevor sie in einem der sichtbarsten Mobilitätsprojekte Deutschlands arbeitete, entwickelte sie mit ihrem Team bei der Transdev Vertrieb eine Plattform für bundesweite Jobtickets. Mit dem 9-Euro-Ticket wurde das Projekt über Nacht von einer ganz neuen Realität eingeholt. Anstatt sich über das abrupte Ende eines Projekts zu ärgern, half sie zunächst in anderen Bereichen aus. Bis eines Abends, kurz vor Feierabend, ihr Vorgesetzter noch einmal ins Büro kam. Er hat eine lange Liste an möglichen Domains dabei, die sich die Transdev Vertrieb GmbH in der heißen Phase sichern wollte.
Mit Erfahrung als Media- und Webgestalterin wusste sie sofort, was zu tun war. Noch am selben Abend sicherten sie sich gemeinsam die passenden Domains. Der Grundstein für deutschlandticket.de war gelegt.
Heute begleitet sie das Produkt weiterhin mit großer Begeisterung. Für Heidi ist das Deutschlandticket ein wenig wie ein „Baby“, das sie beim Aufwachsen begleitet hat. Und sie hofft sehr, dass sie dieses Projekt noch lange begleiten kann, bis es in ihren Worten „erwachsen“ ist.
Ihre Leidenschaft für das Thema Mobilität kommt dabei nicht von ungefähr. Statt ins Auto zu steigen, fährt sie mit dem Deutschlandticket durchs Land. Sie erlebt Verspätungen, Umstiege, spontane Gespräche im Zug oder kleine Alltagsgeschichten, die viele Nutzerinnen und Nutzer kennen. Genau diese Erfahrungen fließen in ihre Arbeit ein. Diese Erfahrungen aus der Perspektive einer echten Nutzerin verarbeitet sie in ihren Blogs.
Bevor sie in der Verkehrsbranche Fuß fasste, reiste sie durch Neuseeland und Australien und finanzierte sich mit Gelegenheitsjobs. Einer davon bestand darin, Orangen zu pflücken. Eine Leiter, ein Baum, eine Kiste, die gefüllt werden musste. Ein Kubikmeter Orangen pro Tag und danach Feierabend. Keine Termine, keine Verpflichtungen, nur einfache Aufgaben und Gedanken darüber, wohin die Reise als Nächstes gehen könnte. Diese Leichtigkeit versucht sie bis heute ein Stück weit mitzunehmen.
Und auch das Team spielt für sie eine große Rolle. Was Heidi an Transdev besonders schätzt, ist die kollegiale Zusammenarbeit. Statt langer Fehlersuche, schaut man gemeinsam darauf, wie man ein Problem lösen kann. Vielleicht ist das auch der Grund, warum sie gerne ins Büro kommt, obwohl sie genauso gut im Homeoffice arbeiten könnte. Dort warten Kolleginnen und Kollegen, die längst zu Freunden geworden sind.