
Stefanie vereint einiges, was die Transdev Vertrieb im Innersten zusammenhält. Als Beraterin im Fahrgastcenter steht sie jeden Tag lächelnd und freundlich unseren Kundinnen und Kunden gegenüber. In Überlingen, wo sie täglich morgens die Türen des Fahrgastcenters aufschließt, ist sie bekannt und beliebt. Die Menschen vor Ort kennen sie noch aus Zeiten vor ihrem Berufsleben im Umfeld der Eisenbahn. Früher war sie Teil eines familiengeführten Obsthofs mit Erdbeerfeldern. Eine Zeit, die sie in Überlingen zu einer kleinen Bekanntheit gemacht hat: Bis heute wird sie auf der Straße gegrüßt und geduzt von Menschen, die sie seit Jahrzehnten kennen. Diese Vertrautheit mit ihrer Stadt nimmt sie mit ins Fahrgastcenter: Sie gibt Ausflugstipps und schickt niemanden weg, der sich im Warmen bei ihr im Fahrgastcenter einfach nur zehn Minuten bis zum nächsten Zug vertreiben möchte.
Mit dem Wechsel in ihre heutige Branche etablierte sich für sie ein fest Ritual vor jeder Öffnung: erst lüften, dann Tee, ein kurzer Blick ins Intranet um Up-to-date zu bleiben, bevor pünktlich um Viertel vor neun aufgeschlossen wird, damit auch Reisende für den ersten Schnellzug Richtung Rheinfall noch bedient werden können. Stefanie kann die meisten Durchreisenden in der Urlaubs- und Grenzregion in ihrer Muttersprache bedienen. Sie ist Kosmopolitin im wahrsten Sinne des Wortes: geboren Schwaben, aufgewachsen im belgischen Antwerpen, spricht sie neben Deutsch auch Niederländisch, Französisch und Englisch.
Von ihrer touristischen Region profitiert in erster Linie auch Stefanie selbst. Konkurrenzlos hat sie in der gesamten Firma den aller schönsten Weg zur Arbeit: Mit dem Fahrrad kann sie rund sieben Kilometer am Bodensee entlangfahren, mit Blick auf die Alpen. Ein Arbeitsweg, um den sie im ganzen Unternehmen beneidet wird.



Stefanie ist der lebende Beweis dafür, dass das Umfeld auf einen Menschen abfärbt. Nach diesem wunderschönen Arbeitsweg kann der Tag immerhin nur gut starten. „Ich gehe jeden Tag mit dem Gedanken zur Arbeit: Ich habe nur nette Gäste“, sagt Stefanie und trägt mit dieser Haltung dazu bei, ihre Arbeit mit positiven Gefühlen zu füllen. Was daraus in dem bwegt-Fahrgastcenter wird, zeigen die Bewertungen: glatte 5,0 Sterne. In einer Welt, in der sich lieber aufgeregt wird, anstatt zu loben, ist das eine beeindruckende Zielmarke.
Besonders am Herzen liegen ihr Fahrgäste, die es nicht immer leicht haben: Menschen, die kaum lesen können, Legastheniker, ältere Reisende, die mit dem Automaten überfordert sind und das lieber überspielen, als es zuzugeben. Stefanie erkennt das und hilft vorurteilsfrei. Wie ernst sie ihren Einsatz für „ihr“ Fahrgastcenter in Überlingen nimmt, zeigte sich zuletzt bei einem heftigen Sommergewitter vor einigen Wochen. Stefanie fuhr mitten durch das Unwetter von einer Vertretung in Reutlingen zurück nach Überlingen, um die eigenen Räume zu retten. Einer göttlichen Eingebung folgend hatte sie darum gebeten, bei sich im Center nach dem Rechten zu sehen. Bis in den Abend hinein zog sie Wasser aus dem Fahrgastcenter, bediente nebenbei weiter Kundinnen und Kunden und putzte, bis wieder alles sauber war. Diesen Einsatz zeigte sie im Übrigen schon ganz zu Beginn: Als bwegt die Ausschreibung für Baden-Württemberg gewann, war Stefanie eine der Allerersten, die für das Projekt bei uns angestellt wurden.
Nicht zuletzt ist sie im Kollegium dafür bekannt, ihr geliebtes Fahrgastcenter liebevoll und saisonal zu schmücken. Ostern, Herbst, bald Fasnacht. Auch das gehört zu jener Aufmerksamkeit fürs Detail, die es Reisenden so leicht macht, Stefanie ins Herz zu schließen.




